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• 18.01.2017

Ein Double Bind, Budenzauber statt Brot und Salz, Stimme statt Ohr – Gedanken nach dem Verglühen.

• 31.05.2017

Der Exportschlager Zauberflöte beim Tschechow-Festival. Albrecht Selge war dabei.

• 11.05.2016

»Wir haben uns daran gewöhnt, Reproduktionen zu machen. Das hat mit Kunst nichts zu tun, da geschieht keine Entwicklung.«

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Themenspecial HARPSICHORD-WARS

Mahan Esfahani regt sich auf. Es folgt ein dreifaches Echo aus den eigenen Reihen. Die Cembalo-Debatte in VAN.

Der Cembalist über Kollegen, die nationalistische Narrative pflegen und dazu noch so vage spielen, als hätten sie Angst vor ihrem Instrument.

Andreas Staier fragt: Findet mit Mahan Esfahani das Postfaktische Eingang in den Diskurs der klassischen Musik?

Cembalistin Elina Albach: »Es ist nicht sinnvoll, in einer Nische, die die Alte Musik ist, noch mehr Nischen zu bauen.«

»Jede seiner Aussagen kann ich durch beinahe gleiche Erfahrungen bestätigen.«

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Video der Woche

Monat der zeitgenössischen Musik

Vom 31. August bis 30. September 2018 präsentiert field notes zum zweiten Mal den Monat der zeitgenössischen Musik: In Konzerten, Performances, Klanginstallationen und Künstler*innengesprächen kann die Berliner zeitgenössische Musikszene in all ihrer Vielfalt entdeckt werden – sowohl in den großen Konzerthäusern als auch in den freien Spielstätten.

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Unsere Audio der Woche

Arthur Grumiaux spielt Mozart.

»Es ist sehr geigerisch, ihm war schon damals extrem wichtig, Phrasierungen zu machen, er rundet und gestaltet die Phrasen mit sehr viel Sorgfalt und Hingabe, jeder Ton ist wichtig, bekommt seine eigene Gestalt. Legati sind oft mit Portamenti versehen, sein Geigenton ist sehr rein und hell und klar.« Veronika Eberle vergleicht in VAN #30 sechs Aufnahmen von Mozarts Violinkonzerts No. 3 G-Dur.

 Alexei Lubimov spielt Schuberts Impromptu Op. 90 No. 3

• 22.02.2017

Trotzdem, habt ihr schon dieses Bild von Bach mit Umhängekeyboard gesehen?

• 21.10.2015

Der Dirigent als Wissenschaftler, der Historiker als Musikbesessener. Über Mozart, andere Alte Musik und den Zustand des Opernbetriebs.

• 17.05.2017

Ein Besuch bei den beiden Machern einer der umfangreichsten Musikwebsites der Welt.

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16.08.2018 • 09:38

Björn Gottstein, künstlerischer Leiter der Donaueschinger Musiktage, hat sich in einer Stellungnahme zum offenen Brief (bit.ly/2vQUTJa) geäußert, in dem ihm Zensur vorgeworfen wird:
»Ich habe Wieland Hoban eine Absage für die Donaueschinger Musiktage 2018 erteilt, da er bereits 2016 in Donaueschingen vertreten war und ich der Auffassung bin, dass jetzt andere Komponisten die Chance erhalten sollen, dort ihre Werke vorzustellen. In einer privaten Mail habe ich ihm außerdem meine Haltung zur politischen Ausrichtung seines Werks mitgeteilt. Doch lassen Sie mich dies in aller Deutlichkeit sagen: Ich stehe zu dieser Haltung nicht nur als Privatperson, sondern auch als Künstlerischer Leiter der Donaueschinger Musiktage. Die Donaueschinger Musiktage sind ein Teil des deutschen Kulturlebens. Deutschland hat aufgrund seiner Geschichte Israel gegenüber eine besondere Verpflichtung. Aufgrund dieser Geschichte ist offener Antisemitismus in Deutschland in weiten Gesellschaftsteilen sozial geächtet. Daher wird Antisemitismus häufig über Kritik an Israel kommuniziert. Israelbezogener Antisemitismus ist die aktuell gängigste Form des Antisemitismus – auch in Deutschland. Daher würde ich es für ein fatales Signal halten, wenn bei den Donaueschinger Musiktagen ausgerechnet Israel als einziger Staat in einem Musikstück massiv kritisiert wird. Zudem ist der Komponist in der Vergangenheit schon als Unterstützer von Aufrufen in Erscheinung getreten, die zum kulturellen Boykott Israels aufrufen und den Staat Israel als Apartheitsstaat delegitimiert. Solche Positionierungen sind für mich und den SWR inakzeptabel. Ich möchte den Antisemitismus in Deutschland in keiner Weise bestärken.« (Björn Gottstein, 16. August 2018)

Ein Kommentar zum Thema:
van.atavist.com/israelkritik-donaueschingen
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Latest Twetter Feeds

vanmusik @vanmusik

17.08.2018 • 11:57

»Wenn man kulturellen Austausch ernst nehmen will, kann man nicht erst einen politischen Forderungskatalog einreich… https://t.co/35jdYFMd72

16.08.2018 • 08:08

Kunst und Israelkritik – Politische Haltung und Kulturaustausch – Der letzte sephardische Sänger Thessalonikis – Pi… https://t.co/FYcezW4bcv

16.08.2018 • 10:29

RT @KJ_UdK:Eine #Geruchsorgel??? 🤔 Unsere Studentin @Burnstuff91 hat sich das mal angesehen, äh daran gerochen, und sich mit d… https://t.co/siPFgN5d2H

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Stream des Tages

NDR Elbphilharmonie Orchester / Krzysztof Urbański

1918 uraufgeführt, inspirieren »Die Planeten« von Gustav Holst bis heute zahlreiche Filmmusik-Komponisten – insbesondere wenn sie Science-Fiction-Abenteuer im Weltraum musikalisch untermalen wollen. Gut 60 Jahre nach der Uraufführung beispielweise John Williams, der sich von Gustav Holsts Planeten-Portraits zu seiner Musik zu »Star Wars« anregen ließ.

Im Rahmen des Internationalen Musikfests Hamburg stellen Krzysztof Urbański und das NDR Elbphilharmonie Orchester nun beide Kompositionen nebeneinander – und werden dabei dem Festivalmotto Utopie mehr als gerecht.